Verhaltensweisen des Igels Zum Staunen und Wundern … Der Igel ist ein Wirbeltier. Sein Schädel ist kräftig, vorne spitz, hinten breit, mit starken Backenknochen. Igel haben 36 Zähne, starke Beine und kleine Füße mit jeweils fünf Zehen.Der Igel ist ein so genannter Sohlengänger und mit seinen verhältnismässig langen Beinen, kann er eine Geschwindigkeit von bis zu 10 km/h erreichen. Da Igel nachtaktive Tiere sind, verfügen sie über einen sehr leistungsfähigen Gehör- und Geruchssinn. Das Zusammenrollen Mit dem Zusammenrollen schützt sich der Igel bei Gefahr. Mit spezieller Muskulatur an denStacheln besitzt er zudem die Möglichkeit, seine Stacheln kreuz und quer aufzustellen. Auchdies dient dem Schutz vor Feinden. Das mysteriöse Bespeicheln Das Bespeicheln ist eine besondere Eigenart der Igel. Durch starke Geruchs- oder Geschmackseindrücke wird Speichel gebildet, den er unter den unglaublichsten Verrenkungen auf sein Stachelkleid aufträgt. Je interessanter der Geruch desto intensiver das Bespeicheln. Manchmal fällt er dabei sogar um, was ihn keinesfalls stört. Tragisch ist jedoch, dass der Speichel an Maul und in den Stacheln schon manchen Igeln zum Verhängnis wurde, da sie unter Tollwutverdacht gerieten und getötet wurden. Beim Igel ist Tollwut jedoch noch nie aufgetreten.
Der “Wohlfühl-Igel”. 
Igel beim Bespeicheln. 
Der „Wohlfühl-Igel“ Igel strecken „alle Viere“ von sich, wenn sie sich aufgrund angenehmer Wärme wohlfühlen. Dieses Verhalten des Igels brachte schon manche Igelpfleger in helle Aufregung! Die Sprache Igel geben verschiedene Geräusche von sich: Sie röcheln, schnaufen, zwitschern, fauchen, tuckern, husten … Hustet der Igel, ist das ein Zeichen von Befall mit Lungenhaar- oder Lungenwürmern. Röchelt oder schnauft der Igel, kann es sich um eine Erkältung oder Lungenentzündung handeln. Das Zwitschern hört man bei Igelbabies, die nach Ihrer Mutter rufen. Fühlt der Igel sich bedroht, faucht oder „tuckert“ er. Gehör und Geruchssinn Igel haben ein stark ausgeprägtes Gehör, sie können Geräusche im Ultraschallbereich wahrnehmen. Damit besitzt der Igel die Fähigkeit unterirdisch aktive Beutetiere zu orten. Sein Geruchssinn ist mit dem sogenannten Jacobsonschen Organ ausgestattet und ermöglicht ihm, Nahrungsquellen aufzufinden, zu prüfen und wiederzufinden. Er wittert Feinde schon auf große Entfernung und erkennt seine Jungen und andere Igel an ihrem Geruch. Ebenfalls dient der Geruchssinn bei Suche und Wahl des Sexualpartners. Sehen und Spüren Igel können weder besonders scharf noch weit sehen, aber sie besitzen ein gutes Gespür für Empfindungen wie z.B. Erschütterungen und Vibrationen. Skelett eines Igelfußes. Eingerollt! Abwehr- und Schutzverhalten des Igels.
Skelett eines Igelfußes.
Eingerollt! Abwehr- und Schutzverhalten des Igels
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