Igel gefunden?!
Igel auswildern Zurück in die Natur – das Ziel jeder Pflege von Wildtieren Igel sollten nicht am Tag ausgewildert werden, sondern am Abend. Bevor man den Igel in die Freiheit entlässt und wenn dieser längere Zeit in Pflege war, sollte man seine Fußnägel schneiden. Igel neigen dazu, in Gefangenschaft lange Fußnägel zu bekommen, da sie diese nicht abnutzen können. Vor der Auswilderung sollten die Nägel deshalb geschnitten werden. Zu beachten ist, dass der Nagel nicht zu kurz geschnitten wird, es reicht eine geringe Kürzung der Nägel. Die Gefahr bei zu starker Kürzung ist das Schneiden in die Blutgefäße, das kann für den Igel gefährlich werden. „Zwischenstation“ Freigehege für von Hand aufgezogene Igel Igelbabies, die man selbst großgezogen hat, sollten vorerst in einem Freigehege und mit Schlafhaus im Freien untergebracht werden. Sie müssen erst lernen, sich selber zu versorgen und die Umgebung und das neue Revier zu erkunden. Nach ca. 2 bis 3 Wochen öffnet man das Gehege um den Igel in die Freiheit zu entlassen. Der Zugang zum Gehege sollte dem Igel allerdings noch weitere 3 Wochen zur Verfügung stehen. Eine weitere Zufütterung und eine Abdeckung des Geheges ist ratsam, denn es gibt nicht nur Feinde aus der Luft, die dem Igel gefährlich werden können.
Vor der Auswilderung sind gegebenfalls die Nägel zu schneiden.
Ein abgeschlossenes Freigehege für von Hand aufgezogene Igel, um sie hier auf das Leben in freier Natur vorzubereiten.
Problemlos auswildern Igel, die im Spätherbst gefunden wurden und schon Erfahrungen mit der Nahrungssuche gemacht haben, können im Frühjahr problemlos ausgewildert werden. Aber auch im Frühjahr gibt es noch kalte und manchmal frostige Nächte, das sollte man bei der Auswilderung bedenken. Ort der Auswilderung Wichtig ist auch der Ort der Auswilderung. Sicher sollte man keinen Igel, den man am Straßenrand oder in einer Großstadt gefunden hat, dort auch wieder auswildern. Geeignet sind z.B. große Gartenanlagen oder die Nähe von Bauernhöfen. Igel sind zwar Wildtiere, aber Ihr Lebensraum ist nicht der Wald. Abschied nehmen Jeder Igelpfleger weiß, wie man sich fühlt, wenn man ein Igelkind zwei bis drei Monate in Pflege hatte und diesen dann im Frühjahr in die Freiheit entlassen muss. Damals ein kleines Häufchen Elend, heute ein/e stramme/r “Max oder Maxi“. Der Igel schaut uns mit seinen Kulleraugen an und wir wissen genau, es ist vielleicht ein Abschied für immer. Die Sorgen und Ängste um ihn haben uns die letzten Monate viel Nerven und Mühen gekostet und nun ist es soweit, den nun stattlichen Igel in die Freiheit zu entlassen.
Vorbereitung auf die Auswilderung.
Igelhaus im Garten mit Abdeckung  aus Zweigen und Laub.
Abschied nehmen.
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